Tipps für die Vorbereitung und den Aufnahmetest

Darauf kommt es bei der Vorbereitung wirklich an

Informationssammlung

Wichtig für den Erfolg bei der Aufnahmeprüfung ist das Sammeln von Informationen über das Aufnahmeverfahren und den Inhalt des Tests. Dürfen Hilfsmittel benützt werden? Welche Materialien (zB Stift, Papier) müssen mitgenommen werden, welche werden zur Verfügung gestellt. Mach dich bereits im Vorfeld mit der Prüfungssituation vertraut. Dies führt zu mehr Gelassenheit und Entspannung. Grundlegende Informationen zum Ablauf des Aufnahmeverfahrens an der Universität Wien, Wirtschaftsuniversität Wien und Uni Graz findest du hier.

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Rechtzeitig mit der Vorbereitung beginnen und den Lernstoff in kleine Einheiten einteilen, ist der Schlüssel zum Erfolg. Wir empfehlen eine Vorbereitungszeit von ca 3 Wochen und eine Kombination von Vorbereitungskursen und Selbststudium. Insbesondere für all jene, die im Juni 2019 die mündliche Matura absolvieren, ist diese Vorbereitungszeit jedoch eine (zeitliche) Herausforderung. Auch Pausen sind wichtig. So wie für einen Leistungssportler die Ruhephasen notwendig sind, braucht auch das Gehirn regelmäßige Pausen, um wieder aufnahme- und leistungsfähig zu sein. Wer sich „last minute“ zu viel zumutet, läuft große Gefahr, das Gelernte nicht zu verstehen und schnell wieder zu vergessen.

Entspannungshilfen finden

Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Atemübungen eignen sich bestens dafür, die Aufregung und Angespanntheit in den Griff zu bekommen und am Prüfungstag etwaige Denkblockaden leichter zu überwinden.

Fragen kostet nichts

Sollten Unklarheiten während des Tests aufkommen, nutze die Möglichkeit, den anwesenden Testleitern Fragen dazu zu stellen.

Aufmerksam lesen

Die Fragen und Bearbeitungshinweise sorgfältig durchlesen. Manchmal sind kleine Finten eingebaut, die den unkonzentrierten Teilnehmer entlarven und dann unnötige Punkte kosten.

Zügig arbeiten

Behalte die Zeit im Auge und teil dir die Zeit gut ein. Oftmals steigt das Schwierigkeitsniveau innerhalb einer Aufgabenkategorie zum Ende hin an. Eventuell ist es hilfreich zuerst in jeder Kategorie die einfachen und dann die schwereren Aufgaben zu lösen. Unbedingt Zeit einplanen um die Antworten auf Fehler zu kontrollieren.

Nicht verrückt machen lassen

Anstatt minutenlang an einer Aufgabe zu verzweifeln, lieber zur nächsten Aufgabe übergehen. Zu den übersprungenen Fragen kann man später wieder zurückkommen. Ist die Anspannung erst überwunden, dann kann sich so manche knifflige Frage als leichte Übung entpuppen.

Zur Not raten

Die schlechteste Antwort ist meistens keine Antwort, da es hierfür keinesfalls Punkte gibt. Falsche Lösungen werden nicht mit Punkteabzug bestraft. Der Aufnahmetest besteht aus Multiple-Choice-Aufgaben mit mehreren Antwortmöglichkeiten. Hier ist es ratsam die falschen Lösungen auszusortieren, sodass man das richtige Ergebnis/die richtigen Ergebnisse einkreisen kann.

Was wenn der Test nicht hinhaut?

Das Selbstwertgefühl soll nicht vom Testergebnis abhängen. Auch wenn es sehr schwer fällt, aber sollte es beim Test nicht hinhauen, kann man sich trotzdem zu den Gewinnern zählen, wenn man aus den Erfahrungen lernt und nicht aufgibt. Wenn es dein Traum ist Jus zu studieren, dann ist Durchhalten die Devise: nicht aufgeben und beim nächsten Termin noch einmal probieren.